13.3.2010 Opfermythen eintüten-Nazis in der Pfeife rauchen!

Am 13.März rufen die ewig gestrigen Neonazis des Nationalen Widerstandes Zweibrücken zu ihrem alljährlichen geschichtsrevisionistischen Opfermarsch auf. Der braune Mob setzt sich zusammen aus NPD-Funktionären, Kameradschaftsaktivisten und weiteren rechtsextrem denkenden Einzelpersonen aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der Umgebung.

Diese Horde deutsch-nationalistisch denkender Menschen sieht in der Bombardierung Zweibrückens, am 14.3.1945 einen „terroristischen Akt“ und versucht so von den Verbrechen ihrer ideologischen Väter abzulenken und diese mit Ausdrücken wie „Bombenholocaust“ oder „Bombenterror“ zu relativieren.
Mit solchen Veranstaltungen wollen die Rechtsradikalen den Glauben an die Unschuld der deutschen Zivilbevölkerung im zweiten Weltkrieg aufrecht erhalten bzw. bestärken.

Dies ist jedoch falsch, denn ohne den großen Rückhalt der deutschen Gesellschaft und ihrem antisemitischen Wahn, wäre die systematische Vernichtung von über 6 Millionen Juden und Jüdinnen, vielen Kommunist/Innen, Gewerkschaftler/Innen, Behinderten und anderen der „Deutschen Herrenrasse“ nicht zugehörigen Menschen durch die Nazis, unmöglich gewesen. Auch in Zweibrücken gab es ein Sammellager, von dem sicher der ein oder andere, wenn nicht sogar alle wussten!

Ziel der Bombardierung war es den letzten Widerstand Nazideutschlands zu brechen und die Welt endgültig vom Nationalsozialismus zu befreien. Nur die militärische Vernichtung der Städte durch die aliierten Bomberverbände konnte die Barbarei und den darin kulminierenden Völkermord stoppen. Die Nazis selbst hatten ja bekanntlich die Deutschen Städte zu „Festungen“ ausbauen wollen und bis in die letzten Stunden kämpften auch in Zweibrücken die Nazis fanatisch in ihrem Volkskollektiv weiter.

Durch solche Veranstaltungen und deren zugrunde liegenden geschichtsrevisionistischen Ideologien werden die Opfer des zweiten Weltkriegs verhöhnt und deren Leid abgewertet bzw. relativiert. Natürlich stoßen die Neonazis mit solchen „Gedenken“, welche meist von „ohrenbetäubenden“ Lautsprecherwagen begleitet sind, nicht auf „Taube Ohren“.

Es kann nicht sein, dass Neonazis und deren Sympathisanten dieses alljährliche Schauspiel ungestört in Zweibrücken veranstalten können!

Es kann nicht sein, dass das sich die Zivilgesellschaft eine solche Provokation unbeantwortet und unkommentiert gefallen lässt!

Es kann nicht sein, dass die Nazis es 65 Jahre nach der Bombardierung Zweibrückens schaffen, die Toten für Ihre Ideologie zu missbrauchen!

weiter Infos unter:
ZWAntifa
Nazis-den-Tag-versauen